Nürnberg, 14. Januar 2014

Ingenieurgemeinschaft U3 Nordwest BA3
c/o K+S Ingenieur-Consult GmbH & Co. KG, 
90441 Nürnberg, Deutschland
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Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Peter Seitz

Tunneldurchschlag der U-Bahnlinie 3 am U-Bahnhof Klinikum Nord

 

Am morgigen Mittwoch, den 15. Januar 2014 findet nach 15 Monaten Bauzeit der Tunneldurchschlag für den bergmännisch hergestellten Tunnel vom dritten Bauabschnitt der Nürnberger U-Bahnlinie 3 statt.

Die Planung und Projektierung der Baumaßnahme erfolgte wie auch bei den Vorgängerlosen durch das U-Bahnbauamt der Stadt Nürnberg. Die anspruchsvolle  Ausführungsplanung des dritten Bauabschnittes Nordwest wird von der Ingenieurgemeinschaft U3 Nordwest BA3 ausgeführt, welche aus den Nürnberger Ingenieurbüros K+S Ingenieur-Consult GmbH & Co. KG, Ingenieurbüro Schöppler Noack Neger (isn²) sowie der rbz Ingenieur-Consult GmbH besteht. In dieser Zusammenstellung haben die drei Büros schon das Vorgängerlos vom Kaulbachplatz bis Friedrich-Ebert Platz geplant, sowie den U-Bahnhof Hardhöhe in Fürth. Auch die ARGE U-Bahn Nürnberg U3 NW BA3, welche sich aus den Firmen Hochtief Solutions AG und der Max Bögl Bauunternehmung GmbH & Co. KG zusammensetzt hat hier vor Ort viel Erfahrung. Beide haben sie, wie auch das Planungsteam, das Vorgängerlos bearbeitet.  

Bei dem etwa 1.1 km langen Bauabschnitt 3 wurde der ca. 440 m lange Tunnel vom Nordwestring in Richtung Klinikum Nord vorgetrieben. Morgen wird der nach der Tunnelpatin Ingrid Förther genannte Tunnel Ingrid das Licht am Klinikum erblicken. Die heilige Barbara - Schutzpatronin der Bergleute und Mineure - hat dafür gesorgt, dass der Tunnel sicher  aufgefahren werden konnte. Für die Tunnelpatin als irdische Vertreterin der Heiligen Barbara endet somit dieses Ehrenamt.

Der bergmännische Tunnelvortrieb und der Bahnhof Nordwestring mit der Wendeanlage  wurde vom Ingenieurbüro K+S Ingenieur-Consult geplant, der etwa 290 m lange Bahnhof Klinikum Nord von den Büros isn² und rbz Ingenieur-Consult.

Der Durchstich ist ein Meilenstein im Projekt, welcher von der Stadt Nürnberg auch stolz gefeiert wird. Die Rohbaukosten für diesen  Bauabschnitt waren mit ca. 47,7 Mio. € brutto  veranschlagt. Die Rohbauarbeiten werden sich voraussichtlich noch bis Oktober 2015 hinziehen. Bis zum Frühjahr 2017 müssen die Fahrgäste sich noch gedulden, bis die Pegnitzpfeile der U-Bahn fahrerlos durch die Röhre flitzen werden.

 

Referenzen:
[1] http://www.ks-ingenieurconsult.de/
[2] http://www.isn-planung.de/
[3] http://www.rbz-consult.de/
[4] http://www.arge-u3-nw.de/


Fräse im Gleis 1 in Startposition für den Durchbruch


Brillenwand Gleis 1 vom Bahnhof Klinikum Nord aus gesehen

Bildrechte:
Bild 1+2:     ARGE U-Bahn Nürnberg U3 NW BA3